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Am 21. Mai um 10 Uhr > Konfirmationsgottesdienst in St. Sixti

14.05.2017
 
 
 
Der Konfirmationsgottesdienst für 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden findet am 21. Mai um 10 Uhr unter der Leitung von Pastor Leonhardt in der St. Sixti-Kirche statt.

 

 

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Aus "Kirche im NDR"

 

Sendedatum: 13.05.2017 09:15 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Das Kirchenlexikon - Konfirmation und Kommunion
von Oliver Vorwald
 
"Konfirmation, Firmung, Kommunion. Können Sie mir mal den Unterschied erklären?"
Konfirmation © picture alliance / Godong Fotograf: Fred de Noyelle
 
Im Mai finden traditionell Konfirmationen statt.

Dunkler Anzug, lässiger Blick, die Haare mit Wachs gestylt. Jedes Jahr zwischen Ostern und Pfingsten warten so ein paar Jungs vor der evangelischen Kirche auf ihre Konfirmation. Neben ihnen die Mädchen, schicke Kleider, Hochsteckfrisuren. Spielt die Orgel, ziehen die jugendlichen Konfirmanden in den Gottesdienst ein. Die katholischen Kommunionsfeiern in diesen Wochen starten genauso festlich. Die Teilnehmer sind aber jünger, ihre Gesichter kindlich weich. Und manchmal tragen alle die Albe - ein weißes, knöchellanges Gewand.

Erstmals das Abendmahl empfangen

Konfirmation und Kommunion finden zwar im selben Zeitraum statt, aber es sind unterschiedliche Feste. Das zeigen Outfit und Aussehen der Beteiligten. Bei der Erstkommunion sind die Kinder acht, neun Jahre alt. Für die jungen Katholiken das erste wichtige Fest nach der Taufe. Der Begriff "Communio" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gemeinschaft. In einigen Pfarrgemeinden bereiten sich die Kinder ein Jahr lang mit Treffen und Freizeiten darauf vor. Bei der Erstkommunion empfangen die Mädchen und Jungen in der Heiligen Messe erstmals die Eucharistie, das Abendmahl.

Ein evangelischer Pastor hält einen Kelch beim Abendmahl. © dpa picture alliance Fotograf: P Deliss / GODONG
 
Mit der Konfirmation dürfen evangelische Christen am Abendmahl teilnehmen.

Das Abendmahl gehört nach dem rund zweijährigen Konfirmandenunterricht auch zur Konfirmation, findet aber in einem anderen Gottesdienst statt. Bei den Treffen und Freizeiten der "Konferzeit" geht es um Gott, Glauben und die eigene Gemeinde. Die Konfirmation hat ihre Wurzeln in der Reformation. Zentral für den evangelischen Konfirmationsgottesdienst ist das Sprechen des Glaubensbekenntnisses. Anschließend werden sie von der Pastorin, dem Pastor gesegnet. Mit ihrem "Ja" bekräftigen sie das, was Eltern und Paten bei der Säuglingstaufe stellvertretend getan haben. "Ja", ich will dazu gehören; mich an Christus festmachen. Genau das bedeutet "Confirmatio": festmachen, bestätigen.

Firmung als heilsbringende Handlung

Und dann wäre da noch die Firmung. Auch hier geht es um die Bestätigung des Taufbekenntnisses, das hat sie mit der Konfirmation gemeinsam. Allerdings ist die Firmung in der katholischen Kirche ein Sakrament. Sie wird vom Bischof gespendet, gilt als heilsbringende Handlung. Für die Firmungsfeiern gibt es keinen fixen Zeitraum im Jahreslauf. Sie finden alle zwei, drei Jahre statt. Die Jugendlichen sind dann um die 14 Jahre alt. Genau wie die Konfirmanden kommen die Jungs mit coolem Blick und dunklem Anzug zum Gottesdienst. Die Mädchen tragen schicke Kleider und Hochsteckfrisuren wie ein Topmodel.