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Unser Leitbild

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Zukunft gestalten – als Gemeinde

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
 
Leitbild – eine Modeerscheinung?
 
Und jetzt auch noch die Kirchengemeinde! Muss das denn sein? Wer sich einmal auf den Weg zu einem Leitbild gemacht hat, wird merken, dass er in einen Prozess gerät, der sehr fruchtbar sein kann.Wo stehen wir, was trägt uns, was wollen wir weiterhin? Das alles wird auf diesem Wege bewusst und „greifbar“.
 
So etwa ist es auch den über 400 Menschen gegangen, die an diesem Leitbild mitgewirkt haben. Es sind Menschen – gemeindenah und auch gemeindefern – denen Kirche nicht „egal“ ist.
 
Das vorliegende gemeinsam erarbeitete und verabredete Leitbild soll eine Brücke sein zwischen Visionen für unsere Gemeinde und dem Alltag. Es soll uns sowohl nach innen (also den zahlreichen ehrenamtlichen und angestellten MitarbeiterInnen der Gemeinde) als auch nach außen (den Christen unserer Stadt) ein erkennbares Profil und Orientierung geben für die weitere Entwicklung der Gemeinde und für ein gutes Miteinander. Es soll neugierig machen auf Mitarbeit und – sehr wichtig – ein lebendiger Vorgang bleiben.
 
In diesem Leitbild sind viele Bereiche in den Blick genommen worden, Eigenverantwortung wurde gestärkt und gute Ideen sind nicht nur nicht verloren, sondern bereits in die Tat umgesetzt worden.
 
Allen Beteiligten möchte ich im Namen des Kirchenvorstandes für den „Langen Atem“ in diesem Prozess herzlich danken.
 
Der Kirchenvorstand hofft auf breites Interesse an diesem Leitbild, das evtl. auch „Lust auf Kirche“ macht und einladen kann zu mehr Teilhabe am kirchlichen Leben in unserer alten und immer wieder neuen Kirchengemeinde St. Sixti!
 
Lassen Sie uns die Zukunft gestalten – als Gemeinde von St. Sixti!
 
Christian Steigertahl
Vorsitzender Kirchenvorstand

 

 

 

Menschenkinder - Gotteskinder

 

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Psalm 31,9
 
In unserer Kirchengemeinde haben Kinder Raum und Zeit zum Kindsein.

 

In jeder Lebensphase sind Kinder auf der Suche nach sich selbst und nach ihrem eigenen Glauben. Auf ihrem Weg finden sie Menschen, die Orientierung bieten, sie begleiten und vielfältig fördern. Mit ihrer Hilfe können sie Gott in ihrem Leben finden. Gemeinsam feiern wir mit ihnen Gottesdienste; so erleben sie christliche Traditionen und Rituale.
 
Durch das Kennenlernen biblischer Geschichten erfahren Kinder von Gottes Liebe zu den Menschen. Sie finden so ihren Glauben im Rahmen des christlichen Wertesystems.
 
Im Vertrauen auf Gott erfahren sie: Wir sind in Gottes Hand geborgen.

 

 

 

 

In der Gemeinde groß werden

 

Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.
Psalm 86,11
 
Wir Jugendlichen haben die Möglichkeit, für uns einen eigenen Ort in der Gemeinde zu finden, an dem wir uns gut aufgehoben fühlen.
 
Wir setzen uns mit Fragen unseres christlichen Glaubens auseinander und suchen miteinander Wege, diesen Glauben zu leben.
 
In verschiedenen Gruppen und bei Freizeiten entdecken und entwickeln wir die eigenen Fähigkeiten und bringen sie ein in die Gemeinschaft. Jede/r ist willkommen, Leistungsdruck wollen wir vermeiden. Gemeinsam mit anderen lernen wir, Verantwortung für uns selbst und für andere zu übernehmen, in der eigenen Gruppe wie auch in der Gemeinde, mit Gleichaltrigen wie auch Generationen übergreifend. Im Sinne der Nächstenliebe wollen wir einen Blick bekommen für unsere nahen und fernen Mitmenschen. Wir wollen wahrnehmen, was um uns herum geschieht und zu einem Zusammenwachsen der Menschen in unserer einen Welt beitragen.

 

 

Zeit schenken - Gemeinde leben

 

Ein jegliches hat seine Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Prediger 3,1
 
Wir gewinnen und begeistern viele Menschen in unserer Gemeinde für eine aktive Gemeindearbeit. Dazu bietet unsere Gemeinde vielfältige, interessante Möglichkeiten, sich besser kennen zu lernen und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.
 
Wir sind füreinander da und schenken einander Zeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge. So können Generationen verbunden, christliche Wertvorstellungen vermittelt und Nächstenliebe gelebt werden.Wir stehen ein für Hilfe von Menschen für Menschen.
 
Wir anerkennen und stärken das Ehrenamt. Dazu brauchen wir eine breite Basis aktiver Gemeindemitglieder. Jede/r soll und kann entsprechend seiner/n individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten seine Talente und Erfahrungen in die Gemeinde einbringen.
 

 

 

Menschen unterwegs mit Menschen

 

Christus spricht, was ihr getan habt einem von diesen meinen
geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40
 
Wir arbeiten in Worten und Taten auf der Basis des christlichen Glaubens und sind dort, wo Menschen uns brauchen.
 
Wir vermitteln unseren Kindern Bildung für das tägliche Leben und Verständnis füreinander. Jedes Kind ist in seiner Einzigartigkeit angenommen. Wir nehmen auch die Menschen in den Blick, die nicht im Vordergrund stehen und erheben die Stimme für diejenigen, die nicht gehört werden.
 
Auch alt und krank sind wir ein wertvoller Teil der Gemeinde. Wir kommen in die Häuser, um zu pflegen und zu besuchen. Wir begleiten Menschen auf ihrem letzten Weg und in Zeiten der Trauer. Das Gedenken der Toten ist uns wichtig. Wir treten ein für Integration von Menschen aller Generationen und Nationalitäten und setzen uns ein für Gerechtigkeit in unserer einen Welt. Lebendige Kirche braucht Diakonie.

 

 

Den Herbst des Lebens in Gemeinschaft
erleben und gestalten

 

Auch bis in euer Alter bin ich derselbe
und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.
Jesaja 46,4
 
Auf unserem Weg sind wir offen für die Herausforderungen des Älterwerdens; das Leben im Alter betrachten wir als Geschenk mit seinen Chancen und Grenzen.
 
Die Anregungen für Kopf, Körper und Seele geben uns Impulse, um geistig, körperlich und geistlich aktiv zu sein.
 
In einem guten Miteinander, das uns stärkt, ist es möglich, Freude zu erleben, fröhlich zu sein und Entspannung zu finden. Das gemeinsame Singen in der Gemeinde stärkt die Glaubensgemeinschaft und wirkt glaubensvermittelnd.
 
Wir stellen unsere Zeit zur Verfügung und unterstützen in der Gemeinde die praktischen Tätigkeiten, mit Blick auf den Nächsten.
 
Die Erinnerung an die eigene Taufe, die Konfirmation und das Feiern der Lebensjubiläen stärken den eigenen Glauben und die Gemeinschaft untereinander.

 

 

 

Kirchenmusik öffnet Herzen
 
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Psalm 98,1
 
Musik ist verbindendes Element in unserer Gemeinde. Sie schafft Gemeinschaft und überwindet Grenzen zwischen Generationen und Konfessionen.
 
Musik ist ein Ausdruck christlichen Glaubens und hat verkündigende Ausstrahlung und Wirkung.
 
Musik tut der Seele gut, befreit und belebt. Lieder können Gebete sein. Musik ist Teil des Gemeindelebens; das Singen im Gottesdienst motiviert zum Gottesdienstbesuch.
 
Die Kirchenmusik an St. Sixti bringt seit Jahrhunderten den Kirchenraum zum Klingen; unsere Kirche bietet in einzigartiger Weise die Möglichkeit, großartige und bedeutende Musikwerke in entsprechendem Rahmen aufzuführen.

 

 

 

Unsere Kirche ist es uns wert

 

Petrus, geh zum See, wirf die Angel aus und den ersten Fisch, der heraufkommt,den nimm!
Und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein
Zweigroschenstück finden.
Das nimm und gib’s ihnen für mich und dich.
Matthäus 17, 24-27
 
Wir haben die regelmäßige Abgabe (Kirchensteuer), damit wir Planungssicherheit haben für unsere grundsätzlichen Gemeinde-aufgaben. Nur so können wir sie verantworten. Wir brauchen die Offenheit für das Unberechenbare, damit wir neue Herausforderungen meistern (freiwillige Kollekten und Spenden). Da sind wir alle gefordert. Die Finanzen sind für alle transparent.
 
Alle kirchlichen Gebäude dienen der Begegnung und der Verkündigung. Ihre Erhaltung und Pflege für uns und unsere Kinder ist uns ebenso wichtig wie die der wertvollen Altäre, der Ornamente und der Orgel. Wir gehen mit den Anschaffungen unserer Vorfahren verantwortungsvoll
um.
 
Wir sind der Meinung, dass das Evangelium nicht „von mehr“ oder „von weniger“ Geld abhängt. Es findet seinen Weg zum Menschen. Gott steht dahinter.

 

 

 

Gemeinde mitten in der Stadt
 
Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.
Jeremia 29,7
 
Wir sehen die sozialen Probleme der Stadt und nehmen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten der Nöte an.Wir suchen Kontakt zu den Trägern des öffentlichen Lebens, um Verantwortung für die Menschen unserer Stadt zu übernehmen. Wir sind im Gespräch mit allen Konfessionen und Religionen.
 
Die St. Sixti-Kirche ist offen für alle Besucher unserer Stadt, ein touristischer Anziehungspunkt. Sie bietet die Chance, Stille und Nähe zu christlichen Inhalten zu finden.
 
Wir tragen dazu bei, dass es sich in unserer Stadt gut leben lässt, durch unsere kulturellen Angebote und durch die gute Arbeit in den Kinder-gärten. Wir engagieren uns auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Stadt.

 

 

 

Gemeinde unterwegs zum Glauben
 
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte …
… und ein Licht auf meinem Wege.
Psalm 119, 105
 
Unser Glauben bildet sich ein Leben lang. Manchmal fällt es schwer, zu glauben, manchmal sind wir in ihm ganz zu Hause.
 
Der Gottesdienst ist Zentrum des Gemeindelebens und Ort der Ver
kündigung. Damit Gottes Wort in unser Leben kommen kann, wollen wir offen sein und hörend aufnehmen.
 
Wir tauschen unsere Gedanken aus über die Bibel, die Religion und die Kirche und erfahren in der Gemeinde eine Vielfalt des gottes-dienstlichen und spirituellen Lebens.
 
Die Jahrhunderte lang bestehende Liturgie mit ihren biblischen Wuzeln hat unsere Mütter und Väter im Glauben begleitet und ihnen Halt gegeben. Die eingeübten liturgischen Rituale tragen uns, wo wir sprachlos werden. Sie helfen in Klage, Lob und Dank.
 
Mit Gebet und Segen begleiten wir Menschen an wichtigen Stationen ihres Lebensweges.
 
Wir öffnen uns für neue Formen der Liturgie in unserer Zeit, auch in ökumenischer Weite.