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9. Der Hieronymusaltar

 

Hieronymusaltar.jpg

 

 

Wendet man sich vom Chorraum nach rechts, gelangt man in den im Mittelalter als Nikolaikapelle bezeichneten Raum. Da hier bis vor kurzem das Taufbecken stand, wird er gelegentlich heute noch als Taufkapelle bezeichnet. Er ist vom Chor nur durch die beiden das Gewölbe tragenden Pfeiler abgesetzt und hat die gleiche Höhe wie der Chor und das Kirchenschiff. So kommt der "fließende Raumeindruck" der Hallenkirche besonders schön zu Geltung.

Heute steht hier der Hieronymusaltar. Dieser hatte vor der Reformation in der Hieronymuskapelle rechts neben dem Turm seinen Platz. Er wurde um 1517 geschaffen. Die ursprüngliche Predella des Altars ist verloren gegangen.

Christus im Zentrum wird in den Flügeln und im Mittelschrein begleitet (v.l.n.r.) von der Hl. Magdalene, der Hl. Barbara (diesmal mit ihrem - neben dem Turm - zweiten Attribut: einem Kelch), Hieronymus, der Jungfrau Maria sowie dem Jünger Johannes (als Assistenzfiguren), dem Hl. Eustachius (dem wie dem Hl. Hubertus bei der Jagd ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen den Geweihstangen erschienen ist), der Hl. Juliana, den Teufel an der Kette führend, und der Hl.Odilia (Gründerin eines Frauenklosters mit Hospital und Schutzpatronin des Elsass).

 

Die beiden Titelheiligen des Altars, Hieronymus und Eustachius, die mit Ihrer Stellung beiderseits der Kreuzigungsgruppe im Mittelschrein schon ausgezeichnet sind, kommen dann noch einmal in gemalten Darstellungen auf den Außenseiten der Flügel vor.

 

 

 

 

 

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Christophorus

 

Auf dem Weg vom Chor in die Kapelle sieht man eine moderne Christophorusfigur (1990) am mittleren Jochpfeiler der Kapelle.

 

 

 

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Das Ratsfenster

Das Fenster über dem Hieronymusaltar wird als "Ratsfenster" bezeichnet. Aus Anlass der Ablösung des Patronats über die Sixti-Kirche stiftete der Rat der Stadt Northeim dieses Fenster, das 1970 von Sigrid Kopfermann, Düsseldorf, geschaffen wurde.

 

 

 

Das Reddersen-Fenster

 

Das zweite Fenster in der Südwand dieser Kapelle wurde von der verstorbenen Northeimer Bürgerin Marie Reddersen zur Erinnerung an ihre Familie gestiftet. Es wurde 1992 von Herrn Buschulte (Entwurf) und der Glasbaufirma Baetzel ornamental gestaltet

 

 

 

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