Der PetriChor Weende ist am 31. Mai um 17 Uhr zu Gast in der Sixti-Kirche und hat ein großes Werk im Programm:
Gioachino Rossinis Petite Messe solennelle gleicht einer musikalischen Zeitreise:
Im eröffnenden Kyrie bzw. Christe eleison orientiert sich der Komponist gut erkennbar an Satztechniken der Renaissance, zwei große Fugen spielen auf eine wichtige barocke Gattung an, zahlreiche romantische Elemente ergänzen die Zusammenstellung.
Es scheint, als blicke der schon gealterte und vom Opernschaffen zurückgetretene Komponist Rossini in unerwarteter Frömmigkeit auf sein eigenes Leben zurück. Rossinis Messe freut sich auch heute großer Beliebtheit, weil in ihr die Synthese aus Oper und Kirchenmusik, aus Belcanto und Chorgesang, aus großer Bühne und persönlichem Gebet hörbar und erfahrbar wird.
Die Solopartien werden von Theresa Pilsl (Sopran), Freya Müller (Alt), André Khamasmie (Tenor) und Mathias Tönges (Bass) übernommen, am Klavier und am Harmonium hören Sie Burkhard Bauche und Lea Suter. Die Leitung der Aufführungen hat Martin Kohlmann.
Karten zum Preis von 15 bis 35 Euro sind über reservix.de und an den bekannten Vorverkaufstellen erhältlich.